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Neurodermitis

Immer häufiger stellen Hautärzte die Diagnose Neurodermitis. Rund vier Millionen Menschen in Deutschland, darunter hauptsächlich Kinder, leiden daran. Kennzeichnend für diese chronisch-entzündliche Hauterkrankung sind die in Schüben auftretenden, stark juckenden Ekzeme auf einer insgesamt trockenen und stark empfindlichen Haut.

Eine ursächliche Therapie, die eine Heilung der Neurodermitis bewirken könnte, gibt es bislang nicht. Bei der Entwicklung und Ausprägung der Neurodermitis spielen verschiedene Faktoren zusammen. Einige dieser Faktoren können wir beeinflussen. Dadurch ist es möglich, die Schwere der Krankheitsschübe zu mildern und die Zeiten, in denen die Haut nahezu erscheinungsfrei ist, zu verlängern. Eine der wichtigsten Maßnahmen ist die konsequente und zielgerichtete Hautpflege – von uns Hautärzten aus gutem Grund als Basistherapie bei Neurodermitis bezeichnet.

Mit dieser Webseite möchten wir Ihnen kurz das Krankheitsbild Neurodermitis und die aktuellen Behandlungsstrategien erläutern. Dabei soll insbesondere der Stellenwert der Basistherapie zur langfristigen Gesundung der Haut deutlich werden.

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  • 13 % aller Kinder in Deutschland leiden zumindest zeitweise an Neurodermitis. Bei etwa der Hälfte der betroffenen Kinder zeigen sich erste Krankheitszeichen bereits in den ersten 6 Lebensmonaten.
  • Rund 3 % der Erwachsenen in Deutschland sind von Neurodermitis betroffen.
  • Neurodermitis, insbesondere der damit verbundene heftige Juckreiz und Schlafmangel, kann die Lebensqualität stark einschränken.

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Aktuelle Pressemeldung

Das Brodeln unter der Oberfläche

Bei Neurodermitis immer Mikroentzündungen nachweisbar

Bonn, 23.05.18 Neurodermitis ist eine chronische Erkrankung, die in Schüben verläuft. Doch auch zwischen den Krankheitsschüben kommt die Haut nie ganz zur Ruhe: So lassen sich zu jeder Zeit Mikroentzündungen nachweisen, die die Erkrankung schon bei scheinbar harmlosen Anlässen wieder aufflammen lassen. Eine tägliche Hautpflege kann das Risiko für weitere Schübe senken. Eine aktuelle Studie hat gezeigt, dass ein spezieller Extrakt aus Junghafer – Arzneipflanze des Jahres 2017 – dabei gute Dienste leistet.1, 2

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